Intravitreale operative Medikamenteneingabe
Eingriff#netzhaut
Auch: IVOM · intravitreale Injektion · IVI
Injektion eines Medikaments in den Glaskörperraum unter sterilen Bedingungen, meist Anti-VEGF.
Indikation
nAMD, diabetisches Makulaödem, Makulaödem nach Venenverschluss, myope CNV.
Aufklärung
- Endophthalmitis (selten, aber schwerwiegend)
- Drucksteigerung, Glaskörperblutung, Netzhautablösung
- Linsenverletzung
Ablauf
- Oberflächenanästhesie, Povidon-Iod-Desinfektion
- Lidsperrer, Markierung 3,5–4 mm hinter dem Limbus
- Injektion mit 30G-Kanüle, Kontrolle der Perfusion
Nachsorge
Patient über Warnzeichen (Schmerz, Rötung, Visusabfall) aufklären.
Komplikationen
Endophthalmitis, IOD-Spitze, Glaskörperblutung, Ablatio.
Erstellt 06.11.2026 · Geändert 06.11.2026